Loslassen

SeerosenWie gelingt es uns, das, was uns nicht mehr nützlich ist, loszulassen?

Vielen Menschen fällt das Loslassen schwer. Sie hängen an etwas, das ihnen wichtig scheint, aber (schon lange) nicht mehr für ihr Leben relevant ist. Oder sie können eine Situation nicht akzeptieren, die sich nicht mehr ändern oder rückgängig machen lässt.

Die Gründe für das Nicht-Loslassen sind vielfältig und häufig auch nachvollziehbar.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere.  Halten an Beziehungen und Bedingungen fest, auch wenn sie uns schaden. Den Sprung ins Unbekannte wagen wir nur ungern

Manchmal fängt es ganz harmlos an:

Man kann sich von nichts trennen und hebt alles auf: 

  • Alte Bücher, Postkarten, Kleidung
  • Dinge, die einem im Leben zugefallen sind
  • Ererbtes von den Eltern

bis Räume und Haus bis unters Dach angefüllt sind

Warum fällt es so schwer, loszulassen?

Da gibt es sicher viele Motive, so verschieden, wie die Menschen sind.

  • Zum Beispiel Sicherheit. Die meisten Menschen halten aus Angst und um der Sicherheit willen an etwas fest. Job, Partnerschaft, Freundschaft – wer weiß, ob man sonst etwas anderes oder “besser Passendes” findet.
  • Oder Schwierigkeit, sich zu beschränken: Viele, die sich nicht entscheiden können, können in Wirklichkeit nicht auf etwas oder jemanden verzichten.
  • Das Loslassen gleicht einem inneren Abschied.
  • Die Endgültigkeit des Loslassens ist es, die vielen Menschen Angst macht. Denn man weiß nicht, was danach kommt.

Sonnenuntergang auf MallorcaLoslassen können ist eine Form der Anpassung an ein Ereignis oder eine Situation.

Wir akzeptieren, dass uns etwas widerfahren ist, das unseren Wünschen widerspricht.  Das können Ereignisse wie z.B. eine Kränkung, ein Fehler oder die Nichterfüllung eines Zieles sein.

Loslassen kann auch beinhalten, dass wir Abschied nehmen von großen Lebensplänen.

Trennung, Tod, Krankheit, Älterwerden oder ein Unfall können uns zu einer Veränderung des bisherigen Lebens zwingen.

Loslassen kann auch bedeuten, dass wir uns aus einer uns schädigenden Situation befreien. Wir können zu der Entscheidung kommen, loszulassen – wenn wir z.B. feststellen, dass das bisherige Leben nicht (mehr) unsere Bedürfnisse befriedigt.

Was kann beim Loslassen helfen?

  • Situation bewusst machen
  • Im ersten Schritt geht es darum, sich der aus dem Nicht-Loslassen resultierenden Belastung mit all ihren negativen Konsequenzen bewusst zu werden. Das gelingt am besten schriftlich.
  • Dann kommen die Ängste dran. Auf einem neuen Blatt analysieren Sie Ihre Ängste und denken darüber nach, wovor und weshalb Sie sich in diesem Zusammenhang fürchten. In vielen Fällen stellt sich heraus, dass die Angst völlig unbegründet ist.

See beim SonnenuntergangDie positive Veränderung:

Nun führen Sie sich vor Augen, welche positiven Auswirkungen das Loslassen haben könnte

  • auf Ihr Wohlbefinden,
  • auf Ihr Weiterkommen
  • oder allgemein auf Ihr Leben.

Allein dieses schriftliche Bewusstmachen, dieses Niederschreiben kann eine reinigende Wirkung haben und   damit den ersten so wichtigen Impuls für das Loslassen geben.

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